Afrikanische Schweinepest (ASP)

GRÜNES LICHT FÜR DIE WIEDERBESIEDLUNG DER SCHWEINEBETRIEBE DER GAUME !

Die Wachsamkeit bleibt jedoch bestehen und in Belgien gelten weiterhin die Maßnahmen der Überwachung und der Biosicherheit.

"Beim geringsten Zweifel oder Verdacht, ein einziger Reflex:
kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt und die FASNK"

Was ist die afrikanische Schweinepest ?

Die afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine hoch ansteckende, nicht zoonotische Viruserkrankung, die die Hausschweine befällt (Zuchtschweine und Zuchtwildschweine), die besonders anfällig sind und die wildlebenden Schweine (Wildschweine, Warzenschweine und Buschschweine), die zudem als Reservoir dienen und das in der Umwelt vorhandene Virus aufrechterhalten.


Dieses Virus befällt den Menschen nicht

Wie auch die klassische Schweinepest (KSP), handelt es sich hier um eine «rote Krankheit» (blutende Verletzungen). Diese 2 Krankheiten sind auf klinischer, läsioneller und epidemiologischer Ebene sehr ähnlich, obwohl die Krankheitserreger sehr unterschiedlich sind.

Sie wird durch einen Asfarvirus (DNA-Virus) hervorgerufen, das extrem resistent ist und das über Monate in rohem, gesalzenem, getrocknetem oder gefrorenem Fleisch in infektiösem Zustand überlebt.

Die Schweineartigen (Schweine/Wildschweine) infizieren sich durch:

  1. direkten Kontakt (oro-nasal, transplazentar),
  2. indirekten Kontakt, über die Aufnahme von Nahrungsmittel, die anhand von infizierten Schweineartigen hergestellt wurden oder über kontaminiertes Material (angesteckte Personen, Ausrüstung oder Fahrzeuge verbreiten das Virus auf mechanischem Weg).

Die Krankheit nimmt je nach Virulenz des Stammes, eine akute, subakute und chronische Form an:

  1. akute Form: hohes Fieber (40.5-42°C), Anorexie, Lethargie, hämatologische Störungen mit subkutanen Blutungen und Gelbsucht, Durchfall, schnell eintretender Tod (1-3 Wochen) und eine Sterberate, die beinahe 100% erreichen kann,
  2. subakute Form: weniger intensive Symptome, eine weniger hohe Sterberate und der Tod tritt nach einer längeren Zeitspanne ein,
  3. chronische Form: eine tückische Klinik mit abgeschwächten Anzeichen einer Krankheit, die sich über einen Zeitraum von mehreren Monaten entwickeln, wird beobachtet.

Die klinische Diagnose der Krankheit ist manchmal sehr schwer, insbesondere zu Beginn der Infektion.

Die Differentialdiagnose umfasst zahlreiche Viruserkrankungen (KSP, Aujeszky, PRRS,...), bakterielle Erkrankungen (Rotlauf, Salmonellose, andere Septikämien), parasitäre oder ernährungsbedingte Erkrankungen.
Lediglich die Labordiagnose kann einen Verdacht bestätigen oder aufheben.
Für diese Krankheit gibt es weder eine Behandlung, noch einen Impfstoff.


Der Status Belgiens angesichts der ASP

Der seuchenfreie Status hinsichtlich der afrikanischen Schweinepest in Belgien besteht weiterhin für die Hausschweine, wurde aber für die wildlebenden Tiere ausgesetzt. In Sachen internationaler Handel sind die direkt verbundenen wirtschaftlichen Folgen beträchtlich.

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