Afrikanische Schweinepest (ASP) – Aktualität in Belgien

Quelle: FASNK

Im Anschluss an die Entdeckung eines Falls von afrikanischer Schweinepest bei einem toten Wildschwein in der Zone I Nord, zwischen Les Fossés und Mellier (Léglise), wurde die Begrenzung der Sperrzonen in Zusammenarbeit mit der europäischen Kommission angepasst. Die Zonen I (Pufferzone) und II (kontaminierte Zone) wurden nach Norden hin ausgeweitet.

Bis zum heutigen Tag wurden 708 Fälle von afrikanischer Schweinepest bei den Wildschweinen nachgewiesen.

Zur Erinnerung, die ersten Fälle von afrikanischer Schweinepest wurden am 13. September 2018 bei toten Wildschweinen in der Region von Etalle nachgewiesen, in der Provinz Luxemburg.

Es wurden sofort koordinierte Maßnahmen zwischen den Machtebenen ergriffen, um die Ausbreitung des Virus auf der Ebene von Wildtieren und Schweinebetrieben zu verhindern. Die Zuständigkeiten sind in der Tat zwischen den Regionen für alle wildlebenden Tiere und der FASNK für alles, was die Zucht- und Hausschweine betrifft, aufgeteilt.
In gegenseitigem Einvernehmen zwischen der FASNK und der Wallonischen Region wurde ab dem 14. September eine vorübergehend infizierte Zone um die festgestellten Fälle abgegrenzt.

In dieser Zone wurden Maßnahmen ergriffen, sowohl für die Wildschweine, als auch für die Hausschweine.

Was die Hausschweine betrifft, so wurden diese zwischen dem 29. September und dem 2. Oktober 2018 auf Beschluss des Föderalministers für Landwirtschaft, Denis Ducarme, getötet. Die Aufstockung der Bestände in dieser Zone ist bis auf Weiteres verboten.

Um den europäischen Rechtsvorschriften zu entsprechen, wurde die vorläufige Infektionszone in Absprache mit der Europäischen Kommission am 23. November 2018 überarbeitet und durch zwei getrennte Zonen ersetzt: Zone I und Zone II.

Die Zone II ist die Zone, in der sich die infizierten Wildschweine befinden.

Die Zone I ist eine Pufferzone rund um die Zone II, die einen Teil der alten infizierten Zone umfasst (= Zone I Süd), sowie ein neues Gebiet im Norden der infizierten Zone (= Zone I Nord).

In diesen Zonen I und II werden, gemäß der europäischen Gesetzgebung, sowohl für Wildschweine als auch für Hausschweine, Maßnahmen angewandt.

Die Maßnahmen bezüglich der Wildschweine und der Waldnutzung werden von der Wallonischen Region ergriffen und können eingesehen werden unter http://www.wallonie.be/fr/actualites/mesures-de-lutte-contre-la-peste-porcine-africaine

Alle für Hausschweine geltenden Maßnahmen können eingesehen werden unter der Rubrik „Mesures et prévention(FR)“.