ELIA – Eine neue Ausgleichshilfe in der Wallonie

Der Minister Collin hat die Beihilfe von 2.000.000€ erneuert, die er letztes Jahr den professionellen Viehhaltern gewährt hat, als Hilfe zur Bezahlung der Gebühr für die Identifizierung und den Beitrag der ARSIA+. Dadurch konnte der Betrag für die Gebühren zur Identifizierung und der ARSIA+ Beitrag um eine Summe von maximal 200 € pro Betrieb verringert werden.

Mit dem Saldo dieses Pauschalbetrags hat der Minister eine zusätzliche Interventionskasse gegründet, die dazu bestimmt ist, die Tierhalter zu unterstützen, die wirtschaftliche Verluste aufgrund eines anerkannten Gesundheitsproblems erlitten haben.
Seit Beginn des Jahres 2015 wurde die ARSIA mit der Verwaltung dieser Zusatzkasse, ELIA genannt, beauftragt, unter der Aufsicht eines Verwaltungsausschusses, bestehend aus Vertretern der verschiedenen, in der Wallonie anwesenden landwirtschtschaftlichen Organisationen, der wallonischen Verwaltung, dem Landwirtschaftskabinett und der Arsia selbst.
Die Interventionen beziehen sich lediglich auf Verluste, die nicht vom Gesundheitsfonds übernommen werden. Sie werden im Rahmen der verfügbaren Mittel gewährt.
Betroffen sind insbesondere die Kosten, die aufgrund einer gesundheitlichen Blockade entstehen, die von der FASNK erteilt wurde, obwohl es sich nicht um einen Seuchenherd handelt. Der Fonds könnte ebenfalls einen Teil der Kosten zur Reinigung und Desinfizierung der Räumlichkeiten übernehmen, sowie gewisse Kosten für Analysen, die im Falle einer Wiederbesetzung, nach einer Ausrottung auf Anweisung der Behörden durchgeführt werden.

Um Anspruch auf diese Interventionen zu erheben, müssen die betroffenen Tierhalter folgenden Kriterien entsprechen:

  • Bei der Zentralen Datenbank der Unternehmen registriert sein (ZDU – eine MwSt. Nr. besitzen).
  • Mindestens 2 Rinder, 3 Schweine oder 10 Schafe, Ziegen, Hirsche und andere kleine Wiederkäuer besitzen, die älter als 6 Monate und in Sanitel registriert sind.
  • Die obligatorischen Gebühren für die Identifizierung und Registrierung der Nutztiere und eventuell den Beitrag der ARSIA+ ausschließlich bei der Arsia beglichen haben.

Genauer gesagt, wenn Sie einen offiziellen Bescheid erhalten haben bezüglich der gesundheitlichen Sperrung Ihres Bestands und/oder der Produkte im Laufe des Jahres 2015, infolge eines Problems der Tuberkulose, so haben Sie 12 Monate Zeit ( ab dem Datum des Bescheids der FASNK ), um der ARSIA eine Interventionsanfrage zukommen zu lassen mittels dieses Formulars..

Für weitere Informationen, kontaktieren Sie uns unter 083 23 05 15 (Option 6).

Welche Hilfen ?

Die untenstehenden Interventionen wurden vom Verwaltungsausschuss festgelegt, laut den verfügbaren Mitteln und je nach Risiken des Auftretens von reglementierten Krankheiten in einer relativ ruhigen gesundheitlichen Situation. Selbstverständlich werden diese Beträge unmittelbar überprüft, sollten wir uns in einer Krisensituation befinden, wie wir dies zum Zeitpunkt der Blauzungenkrankheit erlebt haben.