Afrikanische Schweinepest: Lockerung des Verbots von Ansemmlungen von Schweinen

Derzeit zirkuliert die afrikanische Schweinepest noch unter den Wildschweinen im Süden der Provinz Luxemburg. Dank der strengen Maßnahmen der Wallonischen Region hat sich die Situation derzeit stabilisiert. Bisher wurde das Virus bei 439 wildlebenden Wildschweinen nachgewiesen.

Die Maßnahmen für Hausschweine, die im September, nach Einführung des Virus bei Wildschweinen in der Gemeinde Étalle, ergriffen wurden, können daher etwas gelockert werden. Ab Donnerstag, dem 14. Februar 2019, dürfen wieder Schweine aus verschiedenen Betrieben in – ein und demselben Fahrzeug – geladen werden, um sie zum Schlachthof zu transportieren. Zu diesem Zweck müssen natürlich die notwendigen Biosicherheitsmaßnahmen beachtet werden. Die übrigen Bestimmungen bleiben in Kraft.

Die FASNK erinnert ihrerseits an die, im ganzen Gebiet geltenden Biosicherheitsmaßnahmen :

  • Der Zugang zu Orten, an denen Schweine gehalten werden, ist auf diejenigen beschränkt, die für das ordnungsgemäße Funktionieren des Betriebs unbedingt erforderlich sind. Zwischen der Öffentlichkeit und den Schweinen (Suidae) darf kein Kontakt erlaubt werden, auch nicht in den pädagogischen Betrieben und den Zoos.
  • Das Füttern der Schweine mit Haushaltsabfällen ist verboten.
  • Alle Fahrzeuge, die für den Transport der Schweine verwendet werden, müssen nach jedem Transport, gereinigt und desinfiziert werden.
  • Alle Schweinehalter müssen ihren Tierarzt rufen, sobald sie Anzeichen einer Krankheit bemerken. Vor Beginn einer Behandlung muss der Tierarzt Proben entnehmen und diese an die DGZ oder die ARSIA senden, zwecks Untersuchung auf die afrikanische Schweinepest.
  • Es ist verboten ein totes Wildschwein oder Teile davon an einen Ort zu bringen, an dem Schweine gehalten werden.
  • Es ist verboten, innerhalb von 72 Stunden nach Kontakt mit einem Wildschwein, mit Schweinen in Kontakt zu treten.

Quellen: AFSCA